Patientenschulung & Selbsthilfe
Ein wesentlicher Bestandteil der Rehabilitation in unserem Haus ist es, Sie umfassend über Ihre Erkrankung zu informieren. Auf diese Weise möchten wir Sie in die Lage versetzen, Ihren Gesundheitszustand durch eine bewusste Lebensführung positiv zu beeinflussen.
Deshalb erhalten Sie ausführliche Schulungen über ergonomische Verhaltensweisen, gesunde Ernährung, Umgang mit Stress und Alltagsdrogen.
Wir wollen bei Ihnen die Bereitschaft erzeugen, sich aktiv für den Abbau Ihrer Risikofaktoren einzusetzen.
Vorträge und Seminare:
- Gewichtsregulationsgruppe
- Nichtrauchertraining
- Vorträge zu Stress- und Stressbewältigung, Schlafstörungen
- Seminar zu chronischen Schmerzen
- Gesprächsgruppe für Schlaganfallpatienten
- Gesprächsgruppen für Patienten mit Mamma-Karzinom, Magen-Darm-/ Atemwegskarzinom
Unser Ziel ist es, durch die Schulung Ihnen auch über den stationären Aufenthalt hinaus Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und der Wiedereingliederung in ihren Alltag zu geben.
Angehörigenschulung
Angehörige nehmen in der Rehabilitation eine wichtige Rolle ein. Sie können die Motivation des Erkrankten positiv und negativ beeinflussen, ihn aktivieren oder zur Passivität anhalten, die Krankheitsverarbeitung und so den Rehabilitationsverlauf erheblich mitbestimmen. Deshalb ist ihre frühe Einbeziehung in die Pflegekonzepte notwendig.
Ihre Angehörigen und die weiter betreuenden Personen werden von den Pflegetherapeuten in pflegerischen Tätigkeiten geschult, um eine umfassende Betreuung nach der Entlassung zu gewährleisten.
Die Schulungen umfassen:
- Grundpflege: Duschen, Baden, Hautpflege, Selbsthilfetraining, Anziehen, Ausziehen, Essen anreichen
- Lagerung: individuelle Lagerungstechnik (Bobath-Konzept)
- Transfer: individuell auf Sie und Ihre häuslichen Gegebenheiten abgestimmt
- Toilette: Blasenentleerung, Versorgung mit einem suprapubischen Dauerkatheter, Anwendung von Inkontinenzartikeln, Informationen über Toiletten- bzw. Blasentraining
- Verbandstechniken: Verbinden der suprapubischen Fistel, PEG-Sonde
- Vorbeugende Maßnahmen: Dekubitus-, Pneumonie-, Thrombose- und Kontrakturprophylaxe
- Umgang mit Hilfsmitteln: z.B. Rollstuhl, Patientenlifter
- Wundversorgung
Link
http://www.reha-zentrum-reichshof.de/desktopdefault.aspx/tabid-7421/11115_read-17398/print-1/