Schlaganfall
Um einem weiteren Schlaganfall ausreichend vorbeugen zu können, muss zunächst die Ursache des ersten ausreichend geklärt werden. Diese Ursachenforschung beeinhaltet eine ausführliche Gefäßdiagnostik mittels Doppler-/Duplexsonographie (Ultraschalluntersuchung). Mit Hilfe der Elektro-Kardiographie (EKG) und weiteren Untersuchungsmethoden wird zudem nach Erkrankungen des Herzens gesucht. Gegebenenfalls werden diese Methoden durch eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens durch die Speiseröhre (TEE) ergänzt, mit deren Hilfe kardiale Ursachen festgestellt bzw. ausgeschlossen werden können.
Um persönliche Risikofaktoren für einen Schlaganfall wie Fettstoffwechselstörungen und Gerinnungsstörungen auszuspüren, werden Ihre Laborwerte analysiert.
Erst wenn die Ärzte alle Testergebnisse haben, wird eine individuell Strategie für Sie festgelegt, um Sie ausreichend vor weiteren Schlaganfällen zu schützen. Eine wesentliche Bedeutung bei der Vorbeugung eines Schlaganfalls liegt für uns darin, Sie ausführlich zu beraten, wie Sie künftig Risikofaktoren vermeiden können.
Neuromuskuläre Erkrankungen
Da es bei neuromuskulären Erkrankungen im Krankheitsverlauf zu Komplikationen der Atmungsorgane kommen kann, wurde in Zusammenarbeit mit der Fachklinik für Pneumologie ein spezielles Behandlungskonzept entwickelt.
Dieses beginnt bei der Aufnahme mit einer speziellen Eingangsuntersuchung. Neben der neurologischen Diagnostik, die standardmäßig die apparative Schluckdiagnostik beinhaltet, findet bei Personen mit neuromuskulären Erkrankungen eine standardisierte pneumologische Diagnostik statt. Diese beinhaltet eine Blutgasanalyse, eine Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie), eine Vorstellung beim pneumologischen Facharzt sowie spezifische Eingangs- und Verlaufsuntersuchungen mit Erhebung aller Atemparameter.
Entzündliche ZNS-Erkrankungen
Liegt keine ausreichende Diagnostik vor, wird im Reha-Zentrum eine umfangreiche elektrophysiologische Diagnostik durchgeführt. Dies umfasst auch die Messung der Evozierten Potenziale. Dadurch können exakt alle neurologischen Systeme im Körper definiert werden, die von der Krankheit betroffen sind.
Ist die Diagnose noch nicht gesichert, wird eine Lumbalpunktion (Entnahme von Rückenmarksflüssigkeit) zur Liquordiagnostik durchgeführt. Ein neurologischer Facharzt mit spezifischer Qualifikation in der Behandlung von Multipler Sklerose berät Sie anschließend über die Möglichkeiten der Erkrankungsprophylaxe.
Apparative Diagnostik
Die apparative Ausstattung des Reha-Zentrums ist auf dem aktuellen Stand. Zur Ausstattung gehören:
Allergologisches Testlabor
Angiographie (in Kooperation)
Biofeedbackgerät
Bodyplethysmographie
Bronchoskopie
CoaguCheck – HemoSense
Computergestützte Kognitive Diagnostik
Computertomographie (in Kooperation)
Diagnostik von Sprach- und Sprechstörungen
Diffusionsmessung
Dopplersonographie
Duplexsonographie, farbcodiert
Echokardiographie mit Farbdoppler
Elektroenzephalographie (EEG)
Elektrokardiographie (EKG) - Langzeit
Elektrokardiographie (EKG) in Ruhe
Elektromyographie (EMG)
Elektroneurographie (ENG)
Elektrophysiologisches Labor
Ergometrie
Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SSEP, MEP)
Hämatologische Diagnostik
Kau- und Schluckdiagnostik
Kernspintomographie (in Kooperation)
Kontrastmitteluntersuchung des Magen-Darm-Traktes
Labormedizinische Diagnostik
Langzeit-Blutdruckmessung
Magnetresonanztomographie (MRT) (in Kooperation)
Neuropsychologische Diagnostik
Ösophago-Gastro-Duodenoskopie
Pharyngoskopie
Positronen-Emissions-Tomographie (PET) (in Kooperation)
Psychologische Leistungsdiagnostik
Psychologische Testverfahren
Rektoskopie
Röntgen
Schlafapnoescreening
Sonographie
Spirometrie
Szintigraphie (in Kooperation)